Noch bevor wir am späten Donnerstag nachmittag den Shakedown der 5. Auflage des Eifel Rallye Festivals betraten, waren die Vorboten eines großartigen Spektakels schon gegeben. Auf dem letzten Teilstück der A1 kurz vor Dreis-Brück kamen uns die ersten Rallyefahrzeuge entgegen. Unser Adrenalin schnellte nach oben und wir wurden nicht enttäuscht – das Eifel Rallye Festival ist wahrscheinlich das Festival für Freunde des historischen Rallyesports schlechthin!

Nicht nur Walther Röhrl zählte zum illustren Starterfeld, auch Fahrer wie Stiq Blomquist, Sandro Murani oder Timo Salonen versetzten uns in die goldene Zeit des Rallyesports zurück, als die Gruppe B Monster über die Pisten der Welt räuberten und noch echte Typen und keine auf PR gepolte Medienfiguren hinter dem Steuer Platz nahmen. Von Fahrzeugen wie dem Ford Sierra RS Cosworth, dem Lancia Stratos oder dem Rally 037 ganz zu Schweigen.

An drei Tagen gaben sich das illustre Feld ein Stelldichein, um über die Wertungsprüfungen in der Eifel zu fahren. Dabei wurde auch das Material nicht geschont, Dellen, Kratzer und beschädigte Kotflügel kamen mehr als einmal vor und sorgten ob der Fahrmanöver der Lenkradkünstler für Jubelschreie beim Publikum. Auch uns ließ das Spektakel nicht kalt. Kein Wunder, wenn ein Audi Quattro heiser brüllend über einen Waldweg fegt.

Sogar ein Sturmtief mit teils heftigem Regen am Samstag konnte die Stimmung nicht trüben. Schnell waren in den lokalen Geschäften die Regenjacken knapp geworden, denn niemand wollte darauf verzichten, die Boliden auch unter widrigsten Bedingungen in Aktion zu erleben. Auf der Rallyemeile in Daun und auf den Zuschauerplätzen fand man ein Stimmengewirr aus aller Herren Länder, weit über die Grenzen Deutschlands hinaus hatte das Festival Besucher angezogen.

Am Ende bleibt es eine fantastische Erinnerung für uns, die wir nicht missen möchten. Nirgendwo sonst haben wir die Möglichkeit, eine solche Anzahl an teilweise unbezahlbaren und einzigartigen Rallyefahrzeugen aus der Nähe zu betrachten und mitten im Geschehen zu sein, etwa wenn Walter Röhrl im Fahrerlager an dir vorbeischlendert. Es war uns ein Fest.

Wir kommen wieder. Keine Frage.

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