Wovon träumt man mit 20 Jahren im westlichsten Zipfel der Republik? Von einem Trabi, dem man in der eigenen Werkstatt in 2,5 Jahren Restaurationszeit den Stempel aufdrückt. So macht es jedenfalls Maximilian aus Rheinland-Pfalz, der uns eingeladen hat, seinen Trabant mal aus der Nähe kennen zu lernen. Und was waren wir begeistert!

Wie sich das für den Kapitalismus gehört wurde der Trabant nicht irgendwie lackiert – das beste war gerade gut genug, und so kam Ferrari Anthratzit aufs Bleckkleid. Zusammen mit den Smoor Roadster Felgen ergibt sich ein Anblick, dem wir mit den Bildern nicht gerecht werden. Die gesamte Farbkombination auch in Hinblick auf den Innenraum ist absolut stimmig.

Unter der Haube und am Fahrwerk wurden weitere Modifikationen vorgenommen – leichtere Schwungmasse, polierte Kanäle und Sportluftfilter kitzeln etwas Leistung aus dem 2-Takter, berauben ihn aber nicht seinem Charakter. Was sich dann Abgasen sammelt, wird über einen Auspuff Marke Eigenbau mit 2 Endrohren aus Edelstahl ausgestoßen. Damit der Trabi auch ordentlich verzögert, wurden Golf 1 GTI Scheibenbremsen vorne verwendet, und um bei VW zu bleiben, verrichten hinten Polo 86C Trommelbremsen ihren Dienst.

Damit der Trabi auch möglichst tief liegt, wurden die schon erwähnten Smoor Roadster Felgen vorne mit 7 J verbaut, hinten 8 J und das ganze auf 175/50-13 Schlappen. Die Vorderachse liegt dank geänderter Blattfedern etwa 100mm tiefer, hinten kommt er mit angepassten Federn auf eine um 60mm nach unten gewanderte Achse klar.

Schick darf der Wagen aber nicht nur von außen sein, auch von innen wurde ihm eine Frischzellenkur mit individuellen Einflüssen seines stolzen Besitzers verpasst. So wurde das Armaturenbrett vom Trabant 600 angepasst, das Original Trabant Rallye Lenkrad verbaut und der Teppich selbst angefertigt. Der Bass kommt aus dem Kofferraum, hier wurde ein Emphaser Subwoofer, Hifonics Kondensatoren und eine Lightning Audio Endstufe angebracht. Und weil nichts passte wurde die Verkleidung kurzer Hand selbst gebaut und bezogen.

Abschließend bleibt uns nach dem Tag mit dem Zweitakter nur das zu sagen, was uns schon während des Shootings öfter über die Lippen kam – geile Kiste, Maxi!

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